ergänzt: 26.05.14

Halb-„Götter

Dazu gibt es verschiedene Beschreibungen, die aber nicht den Kern treffen. http://de.wikipedia.org/wiki/Halbgott:
Ein Halbgott ist in der Regel ein Geschöpf, das von einem Gott und einem nichtgöttlichen Wesen abstammt.

Ein Gott (je nach Zusammenhang auch Göttin, Gottheit) ist innerhalb verschiedener Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen sowie in der Metaphysik ein übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht http://de.wikipedia.org/wiki/Gott

Dingir

Der Begriff Dingir – Dr. Burgard in Encheduanna:
Er begründet: „Wenn der Raum über der Erde von einem Fahrzeug durchschnitten/durchfahren wird,
dann ist dies ein Flugkörper.“
Daraus leitet er logischerweise ab:
„Die Dingir sind gemäß dieser Denkrichtung dem Wortsinn nach Entscheidungsträger aus
Flugkörpern/Gebieter mit Fluggeräten.“


Aus den mesopotamischen u. a. Überlieferungen wurde dieser Begriff falsch übersetzt.
Dr. Burgard in Encheduanna: „Die Sumerologen haben sich per Konvention angewöhnt,
dies als Gott oder Götter zu übersetzen.“
Damit haben sie der Wissenschaft die Möglichkeit genommen, diesen Begriff erklären zu müssen.
Nun konnten sie alles in die religiöse Ecke schieben – wovon sie gern und reichlich Gebrauch machten!


Die Dingir/„Götter“ haben auf der Erde gelebt. Dazu gibt es auch eine Königsliste mit den Angaben,
dass 8 Könige 241.200 Jahre auf der Erde regierten: http://www.ecka.de/Genealogie/sumer.htm.
Diese Zahl ist durch 3600 teilbar und entspricht 1 Schar, der Zeit der Sonnenumrundung des Nibiru - http://www.deistung.de/weltall/speziellethemen/PlanetXNibiru.htm

Die Dingir haben viele Geschichten erlebt bzw. gestaltet. Davon sind etliche u. a. in der Bibel erschienen –
das können wir mit dem Lesen der Epen aus dem mesopotamischen Raum selbst erfahren,
die Teil der Schriften aus dem Umfeld des Alten Testaments (TUAT) sind.
Die bekannteste ist dabei die Geschichte der Sintflut im Gilgamesch Epos.

Aber die UNI Duisburg/Essen lehrt u. a. aus dem Enuma Elisch: Marduk schafft den Menschen – 1.Mo 1,26. https://www.google.de/#q=Marduk+schafft+den+Menschen.
In der Überlieferung war Ea als Chefwissenschaftler der Dingir dafür verantwortlich.
Marduk hat mit seinem Anspruch als Haupt-„Gott“ in Babylon damit eine Form der Eingottreligion begründet.

Halb-Geschwister

Bei den Dingir war es möglich, die Halbschwester zu heiraten.
Der Mann hat 2 verschiedene Frauen (eine war seine Halbschwester), die von ihm ein Kind bekamen.
In der Bibel ist das bei Abraham der Fall, 1.Mo 16, 18.
Ein Ziel der Dingir war es dabei, dass sie ein Kind (Junge) mit ihrer Halbschwester zeugten. Nur dieser Junge wurde dann der Erbe des Vaters, bei Anu war es Enlil, obwohl sein 1. Sohn Ea von einer Konkubine früher geboren wurde.
In diesem Fall galt nicht das Erstgeburtsrecht, vgl. 1.Mo 25, 27-33.

Halb-„Götter

Allgemein ist ein Halbgott ein Kind von einem Gott und einer Menschenfrau. Nun gibt es aber auch Göttinnen,
die sich mit einem menschlichen Priester einließen. Halbgötter sind das Kind eines Gottes – einer Göttin -
(Dingir, Außerirdischen, Erdbesucher, Anunnaki, Nefilim - mit einem „Menschenkind“.


Prof. Maul, der das Gilgamesch Epos neu bearbeitet hatte konnte nicht erklären, was ein 2/3-Gott ist. Er schrieb: „Zwei Drittel an ihm sind Gott, doch sein (drittes) Drittel das ist Mensch... Gilgamesch ist das Kind einer Göttin
und eines sterblichen Menschen. Als Vater Gilgameschs galt der König Lugalbanda...
Er wurde nach seinem Tode als Gott verehrt und war Schutzgott Gilgameschs. Aus diesem Grund mag Gilgamesch von seinem Vater nicht nur einen sterblichen, sondern auch einen göttlichen Anteil ererbt haben.“ Das geht so nicht!

Das Ergebnis lässt sich in einer Tafel sehr anschaulich darstellen. Das wichtigste dabei ist die Betrachtung der Chromosomen. Gegenüber dem eingangs zitiertem Gott-Zitat hat Prof. Maul schon sehr revolutionär gedacht – aber fachlich falsch ist das trotzdem.

In der FAZ schrieb er den Beitrag [MZ]: „Ein Zweidrittelgott sucht die Unsterblichkeit“. Ich bot der FAZ eine Erklärung dazu an – weitere Beiträge wurden abgelehnt. Nun zur fachlichen Lösung, die ich auch Prof. Maul schickte – danach bekam ich keine Antworten auf weitere Fragen!
(Wie kann ein Ingenieur einen Professor sagen was richtig ist?)

Die Frauen haben in den Genen das XX-Chromosom und die Männer das XY-Chromosom. Wenn wir die Angelegenheit genauer untersuchen, gibt es im Ergebnis Unterschiede: Zweidrittel- und Eindrittel-Gott.

Tafel: Ein- oder zweidrittel Gott?

Das hängt folgendermaßen zusammen:
- Ist die Göttin die Mutter und z. B. ein irdischer Priester der Vater – entsteht ein Zweidrittelgott.
Die Zusammensetzung der Chromosomen des Kindes geht aus ZWEI göttlichen und einem menschlichen X-Chromosom hervor: zwei von drei X-Chromosomen sind göttlich!
- Die Tochter einer Göttin mit einem Erdling als Vater ist immer eine (Voll-) Göttin, da die Frauen das mt-Gen vererben!
- Ist der Vater ein Gott und die Mutter eine Irdische, haben wir nur EIN göttliches X-Chromosomen und zwei menschlichen X-Chromosomen: ein von drei X-Chromosomen sind göttlich!
- Die Tochter eines Gottes mit einem Erdling als Vater ist immer ein Mensch.
- So gesehen gibt es eigentlich keine Halbgötter, aber den eigentlichen kleinen Unterschied kennen die wenigsten – oder dürfen ihn noch nicht kennen, denn Götter sind nach wie vor etwas Unwissenschaftliches!
Zu Göttern wurden die Dingir erst durch die sprachwissenschaftlichen Übersetzer gemacht!

Unsterblichkeit

Sie bedeutet, dass die Dingir Lebenszeiten von 100.000 Jahren und mehr erreichen können.
Dazu haben sie ein reines Wasser und Brot des Lebens.
Im Vergleich zum Menschenleben - sind sie unsterblich - sterben aber auch.


Hier das Beispiel der Göttin Ninsun: sie bekam Gilgamesch – ein 2/3-Gott und rund 700 Jahre später Urmammu
(Urs Freude) auch ein 2/3-Gott. Im Epos möchte Gilgamesch gern die Unsterblichkeit erhalten –
und unterhält sich mit Noah. Er erzählt ihm, dass er und seine Frau nach dem Naturereignis Sintflut
(vor knapp 13.000 Jahren) von Enlil den Segen und die Unsterblichkeit der Götter verliehen erhielten.
Gilgamesch erkennt, dass er die Unsterblichkeit nicht erhalten kann und geht der Empfehlung Noahs nach,
sein Königtum ernst zu nehmen.

Zur Thematik habe ich einen Beitrag veröffentlicht. Deistung, K.: Halbgötter und Göttersöhne.
Magazin 2000plus, Alte Kulturen, Nr. 1/233, 2006, S. 30 – 33

In meinem Buch Himmelsschlacht ist das Thema im Kapitel 7: Götter vom Nibiru.
Hier gibt es auch das Kapitel: 22 Ewiges Leben?

 

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