Ein Weltkongress im Mystery Park



Am 3. und 4. Oktober 2003 fand in Interlaken (CH) der A.A.S. Weltkongress statt (www.aas-fg.org).

Am 3.10. besuchten die Teilnehmer den Mystery Park. Am Nachmittag (3.10.) gab es eine Flugvorführung von Modellnachbauten mit E-Motor unter dem Thema „Experimentelle Archäologie“, die die Völker aus Mittelamerika und Ägypten überliefert hatten – Theorie und Praxis der beiden Akteure Dr. A. Eenboom und P. Belting. Am Abend wurden dazu weitere Ergebnisse und Arbeiten vorgestellt.

Der Zweite Tag war im Zentrum des Mystery Parks den Vorträgen vorbehalten. Hier berichteten Wissenschaftler, Forscher und Autoren über ihre Arbeit zur Lösung alter Rätsel, Vorstellungen und Überlieferungen der Völker. (Kleine Mitschrift im Folgenden.)


P. Fiebag
(A.A.S.) eröffnete den Weltkongress und stelle fest: Nur weil die Wissenschaft keine Außerirdischen sieht – gibt es sie nicht. - Vielleicht sind sie uns näher als wir glauben! Die stärkste Motivation, die die Menschen antreibt, ist die Neugier.

Prof. R. Thompson (USA, Mathematiker) untersuchte „Eine genaue Karte des Sonnensystem in einem altindischen kosmologischen Text. Sie kannten mehr Planeten als die Menschheit noch Mitte des 18. Jahrhunderts. Er stellte auch fest, dass Maße aus Indien sich in den Pyramiden wieder finden.

StR. W. Grömling (D) sprach über den tibetanischen „Gesar – ein Göttersohn auf Erden“, über den ein umfangreiches Schriftwerk existiert. Es ist das längste Epos der Weltliteratur - und es hat ein noch älteres Vorbild. Singend haben die Menschen viel Strophen überliefert weil sie sich so gut merken lassen. Es ist u. a. die Rede von eine 73 stöckigen Pagode, einem Glaspalast mit 920.000 Kristallfenstern... als Bauwerke in „grauer“ Vorzeit. Es ist auch die Rede von langen Flügen... China hat ein spezielles Institut zur Erforschung gegründet.

Dr. V. di Cesare (I) nahm sich als Archäologe das ägyptische „Osirion – Tor zu den Sternen“ als Thema. Umfangreiche Ausgrabungen legten die Grabstätte von Osiris frei. Hier wurden auch Materialien und Räume zur Mumifizierung gefunden. Über eine Treppe zum Leben nach dem Tod findet ein Treffen in einer bestimmten Region des Himmels statt. Hier liegen auch die Grundlagen der Christen, der Menschen auf ewiges Leben.

R. Bauval (GB) untersuchte „Die kosmischen Pyramiden“ von Giseh und legt das Alter um 11.000 v. Chr. Wir müssen alles in Frage stellen, denn die Experten liegen oft weit ab – Wir müssen selber Antworten suchen. Ein Beispiel: Das Manuskript von Thor Heyerdahl wurde fünfzig mal abgewiesen – in den USA wurde es mit 8 Millionen Exemplaren auf Anhieb Bestseller. Wenn ein Experte sagt: Sie liegen falsch, dann weis ich, ich liege richtig! Er ist Ingenieur, Forscher, Schriftsteller und schrieb mehre Bücher.

D. Childress (USA), Autor von mehr als 20 Bücher, befasste sich mit „Die großen Rätsel der Kulturen Südamerikas“. Er verwies besonders auf die Mauern mit den Steinen bis zu 12 Ecken die so exakt sind, dass kein Taschenmesser zwischen sie passt. Luftaufnahmen beweisen: Viele Pyramiden sind noch im Dschungel. Bauten mit 100 t-Steinen waren schon zu Inkazeiten eine Ruine und sind mehrere 1000 Jahre alt. Was Megalithe anbelangt haben die Experten kein Recht. In Peru und besonders am Titikakasee werden immer wieder Ufos gesehen. „Langschädel“ bringen eine Verbindung zwischen Peru und Ägypten.

Luc Burgin (CH), Autor mehrerer Bücher, sprach über Hochtechnologie im Altertum. In Indien gibt es eine umfangreiche historische Literatur – in der wissenschaftlichen Welt gibt es keine Zitate daraus. Die alten Texte bringen Informationen über prähistorische Funkgeräte, Fluggeräte, Bilder am Himmel, ewiges Licht... In Syrien gab es vor über 3500 Jahren verschieden Licht und Beleuchtungen. Selbst die 12 Steine im Brustlatz des Priesters leuchteten, wenn Gott etwas verkündete. In Eritrea wurde reines Alu gefunden, das fast 2000 Jahre alt war. Einst wurde der Erfinder von nicht brechendem Glas geköpft, damit Gold und Silber ihren Preis behalten. Wir verschließen uns vor Fakten, die einst Tatsachen waren! Es gab Menschen mit seidenen Gewändern und erhabener Gestallt die aus der Luft kamen und ein längeres Leben bis 300 Jahre hatten, den Göttern verbunden waren...

Prof. S. Furduy (Kiew) sprach an Hand von historischen Bildern aus Stein über „Die Ausrüstung der Götter“. Er ist Geologe und Paläontologe und arbeitete mit Kosmonauten zusammen. Er erläutert Details an Anzügen einschließlich der Waffenabwehr. Geräte aus unserer Sicht sind Behälter, Mikrofon, Kopfhörer, Kabel, Stecker, Lampen, Messgeräte, Brille..., während Archäologen keine technische Einzelheiten sehen. In Texten werden Drachen und Schlangen als brüllendes Wundertier bezeichnet – vergleichen wir die Starts eines Flugobjektes heute.

Prof. M. Kaku (USA, Theoretischer Physiker) nannte große theoretische und praktischer Erfolge der Wissenschaft: „Herrscher über Raum und Zeit“. Er berät u. a. das Star Trek-Team und beantwortet dazu im I-net Fachfragen, die natürlich die Schauspielermannschaft nicht beantworten kann. Er sprach über Einstein, N. Bohr und die große Anlage in Genf, die viele Erkenntnisse bringen wird. Voraussagen sind schwierig. Er verglich die Forschungsgebiete mit Musikelementen – das Universum ist eine Sinfonie. Was wissen Fische von dem was über dem Wasser ist? Wir sind Fische – wer weiter denkt – der ist ein Spinner? Die Energie des Vakuums besteht zu 57 % aus schwarzer Energie. Mit Robotern, die sich mit einer Software wie Vieren vermehren können, kann das Universum erkundet werden.

P. Kaschel (D, Lehrer) sprach über den Versuch, dass es die weltweite Wissenschaft in 3 ½ Jahrzehnten in einer Treibjagt versucht hat, die Arbeiten Erich von Dänikens abzulehnen. Er hat 27 Bücher geschrieben, die in 30 Sprachen übersetzt wurden und in 62 Millionen Exemplaren erschienen – damit ist er der erfolgreichste Sachbuchautor und als der weltweit größte Paläo-SETI-1) Protagonist gehört er zum Weltbild des 20. Jahrhunderts. Weiter sprach er über die „Paläo-SETI-Innovation und die Philosophie des Mystery Parkes“. Es war ein schwieriger bürokratischer Beginn mit erfolgreichem Abschluss und gutem Besuch. Ein vielseitiges und abwechselungsreiches Programm – das auch verändert und ergänzt werden soll - soll auch junge Menschen zum Nachdenken anregen. Bei den Welträtseln trifft man immer noch auf mittelalterliches Denken.

Prof. B. Stadler (CH www.dnasign.ch) erläuterte als Genetiker: „Was steht in unserer DNA?“ Er ging auch auf Gleiches und Unterschiede ein – was macht uns zum Menschen? Wo kamen wir her – out of africa. Er sprach auch über Hybride im Altertum. Die DNA ist ein langzeitstabiler Datenspeicher. AIDS könnte ohne Behandlung die Menschheit fast auslöschen.

Dr. h. c. Erich von Däniken zeigte auf, dass eine nach ihm benannte Stiftung junge Forscher zu A.A.S.-Themen finanzieren soll. In der Archäologie fehlt oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, besondere Themen werden nicht bearbeitet - die Stiftung soll Lücken schließen helfen.

Die Arbeit der Jugend-A.A.S. wurde vorgestellt und Leistungen ausgezeichnet.

SETI – Search for extraterestical intelligenz – Forschung nach außerirdischer Intelligenz

Zurück zur Startseite