Der fünfte Planet

veröffentlicht: Deistung, K.: Der 5. Planet. Magazin 2000plus, Nr. 8, 2004, S. 10 - 15


Warum fünfter Planet?

Als er noch existierte, war er nicht der 5. Planet. Als er der 5. Planet (s. Tafel 1) werden konnte, existierte er nicht mehr. Die Hauptgeschichte dazu haben uns die Sumerer [SP] hinterlassen; sie ist im Enuma Elisch, dem sumerisch-babylonischem Schöpfungsepos z. B. [Zi] u. a. nachzulesen. Auf einige Probleme auch mit anderen Quellen soll hier eingegangen werden.


Der Unbekannte wird vermisst

Die Planetenzählung erfolgt für uns von der Sonne ausgehend nach außen. Die früheren Astronomen und Astrologen kannten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn. Die Welt war so in Ordnung – bis, ja bis einer auf die Idee kam, alle Planeten und ihre Entfernungen einmal aufzuschreiben. Das den Astronomen ein Planet "fehlte", haben sie nach der Bode-Entfernung erst festgestellt, Tafel 1 [MD]. Johann Elert Bode (1747-1826) brachte die Astronomie der Bevölkerung näher und mit dem Titius-Bode-Gesetz schuf er mit die Grundlage für die weitere Entdeckung der damals noch nach Saturn unbekannten Planeten. Johann Titius (1729-1796) hatte die Grundlagen gelegt. Eine Berechnungs-Vatiante für das Titius-Bode-Gesetzt:
- Entfernung Erde-Sonne gleich 10
- Zahlenreihe für die Planetenpositionen 0, 3, 6, 12...
- wird zu jeder Zahl der Zahlenreihe 4 hinzugezählt, ergibt sich die Bode-Entfernung.
Als W. Herschel (1738-1822) 1781 den Uranus entdeckte, festigte sich Bodes Überzeugung von der Richtigkeit des Gesetzes, s. Tafel 2. Teilt man die Bode-Entfernungen durch 10, hat man recht gut die Entfernungen in AE. AE = Astronomische Einheit: 1 AE = 150.000.000 km = Entfernung Sonne-Erde. Es ist sinnvoll, in unserem Sonnensystem die Entfernungen in AE anzugeben (kleine übersichtliche Zahlen) und die Entfernung zwischen den Sonnen/Sternen in Lichtjahren. Die km-Angaben in vielen Veröffentlichungen sind in jedem Fall schlechter überschaubar - manchmal wohl auch so gewollt, könnte man annehmen.


Tafel 1: Bode-Entfernungen der damals bekannten Planeten

Planet -- Bode-Entfernungen
---------------------------
1 Merkur -------- 4
2 Venus --------- 7
3 Erde --------- 10
4 Mars --------- 16
5 -------------- 28
6 Jupiter ------ 52
7 Saturn ------ 100

Da hätte also ein Planet nach dem Mars sein sollen – und man kannte keinen! Dass man mit der Suche begann – ist ja Ehrensache. Aber es dauerte noch eine ganze Weile bis man dahinter kam und auch einen ersten Teilerfolg verbuchte, vgl. a. Tafel 2.


Suchet – so werdet ihr finden

Das Rechnen brachte aber „zwischendurch“ einen richtigen Erfolg. Wie kam es nun dazu? Nachdem man gültige Planetengesetze hatte und damit auch gut umgehen konnte fiel auf, dass die Planeten nicht so standen, wie man es berechnet hatte. Schlussfolgerung: Da muss noch einer sein! Und schließlich entdeckte man ihn auch und nannte ihn Uranus. Das gleiche Spiel wiederholte sich noch bei Neptun und Pluto.
Auch in den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es Informationen – nach dem gleichen Prinzip und mit der Begründung: Für die noch vorhanden Abweichungen zwischen Berechnungen und tatsächlichen Bahnen von natürlichen und künstlichen Himmelskörpern kann der kleine Pluto [PR][SK][Ki] nicht verantwortlich gemacht werden! Es gab dafür sogar gut zutreffende Berechnungen über Masse und Bewegungsrichtung – aber offiziell wurde der Nibiru (Sumer), Olam (Bibel), Marduk (Babylon), Re (Ägypten), Transpluto oder Planet X (heutige Zeit) (noch) nicht gefunden, s. a. [DP] mit weiteren Daten und Literaturangaben.

Tafel 2 gibt die Entfernungsdaten zu den Planeten unseres Sonnensystems an wie sie bekannt sind. Diese Werte sind der besseren Übersicht wegen leicht gerundet und können in jedem Nachschlagewerk genauer nachgelesen werden, außer Nibiru. Die vier letzten Planeten waren eigentlich den Sumerern [SA] und weiterer paralleler Hoch-Kulturen (Ägypten [BR], Industal, Mexiko [DS]) bekannt, so dass man jetzt besser von einer Wiederentdeckung sprechen sollte, wie auch bei der "Wieder-Entdeckung" Amerikas durch Kolumbus.
Man fragt sich auch, wie die Astrologen mit weniger Planeten ausgekommen sind – und dass sie sie nicht voraussehen konnten - genauso, wie sie sich heute über den Nibiru ausschweigen.


Tafel 2: Entfernungen der Planeten

Planet        Entfernungen       Neuzeit     Sonnenumlaufzeit
---------- nach Bode - in AE --- Entdeckung         Jahre
-------------------------------------------------------------
Merkur ------- 4 ------ 0,4 --------------------------- 0,24
Venus -------- 7 ------ 0,7 --------------------------- 0,6
Erde -------- 10 ------ 1,0 --------------------------- 1,0
Mars -------- 16 ------ 1,5 --------------------------- 1,9
Asteroiden -- 28 --- 2,2 – 3,3 --Ceres 1801... -------- 5
Jupiter ----- 52 ------ 5,2 -------------------------- 12
Saturn ----- 100 ------ 9,5 -------------------------- 30
Uranus ----- 196 ----- 19,2 ---- 1781 ---------------- 84
Neptun ----- 388 ----- 30,6 ---- 1846 --------------- 165
Pluto ------ 772 ---- 30 - 49 -- 1930, Elipse ------- 250
X/Nibiru -- 1540 --- 2,8 - 100 - 200x, starke Elypse 3600


Wenn wir nach [BL] die Bode-Zahlen ab Neptun (Neptun ohne) eins nach unten schieben, stimmen sie für Pluto und Nibiru besser. Aber eigentlich haben sie ihre historische Mission schon vorher erfüllt. [MD] schreibt nun, hier „... zeigt sich, daß das Gesetz wertlos ist.“
Da sich die Planeten im linearen Massstab nie in einer Zeichnung darstellen lassen, habe ich die Entfernungen einmal im log Massstab in Bild 1 wiedergegeben. Hätte man zu Bodes Zeiten die Sternenscheibe der Sumerer (Bild 2 nach einem Rollsiegel) gefunden, hätte man ob der vielen Planeten gezweifelt? Wir zweifeln ja heute noch stark, ob es den Nibiru überhaupt gibt.


Die Asteroiden

Nach der Lücke im Bode-Diagramm begann eine "Jagt" nach dem 5. Planeten. Zunächst wurde der Größte der Kleinplaneten – mit einiger Skepsis - in dem rund 2 AE breiten Asteroidengürtel (Angaben schwanken etwas) gefunden, den sie Ceres (nach der römischen Göttin des Ackerbaus) nannten.
Heute weist man über 10.000 Kleinplaneten nach. Ihre Gesamtmasse wird von verschiedenen Autoren verschieden angegeben und streut stark [Gk]:
- 1/20 Mondmasse
- < Mondmasse (Mond 7,3 x 1022 kg [MD])
- < 10 % der Erdmasse (Erde 6 x 1024 kg [MD]).
Eine „Sprengwirkung“ führte in jedem Fall zur Zerstörung des einst 5. Planeten. Die Asteroiden sind in jedem fall nur ein Teil der ehemaligen Planetenmasse. Hinzu kommen möglicherweise noch die Erde und die Kometen [SP][Zi]. Auch außerhalb der genannten Bahn laufen einige Asteroiden und Gruppen (z. B. die Trojaner) um die Sonne. Die Masse der Staubringe der äußeren Planteten sollte aber nicht vergessen werden, ebenso die beiden Marsmonde und weitere kleine Monde des Jupiter und...


Einige andere interessante Daten der Asteroiden sind:
- es gibt 3 Typen
- * Eisenmeteorite (Eisen Fe und Nickel Ni)
- * Steinmeteorite (Silikatgestein mit Fe und Ni Resten)
- * Lithosiderite (ein Gemisch um 50/50 aus den beiden ersten)
- ihre Rückstrahlfähigkeit beträgt 0,02 ... 0,4
- 75 % sind C-Typ, d. h. kohlenstoffreich und damit dunkel
- 15 % gelten als S-Typ mit hohem Eisen- und Magnesium- Silikatanteil, deshalb schimmern sie rötlich
- 10 % gehören zum M-Typ, einer Eisen-Nickel-Mischung.

Wegen ihrer guten „Bodenschätze“ hat man schon vor Jahren daran gedacht, sie einmal abzubauen [HD], was auch andere Autoren beschreiben.


Entsthungsgeschichten der Asteroiden

a) Die Älteste

Vor um 4 Milliarden Jahren kam ein freier junger Wanderplanet [SP] aus dem Weltraum – so etwas gibt es nachgewiesenermaßen [HS], neuerdings können es auch Sterne und sogar Sternhaufen sein - an unserem entstehenden Sonnensystem gegenläufig vorbei. Er wurde angezogen und in den ersten Runden soll er verschiedenen „Schaden“ oder Veränderungen bewirkt haben. Er hatte mehrere Monde abgespalten, die hier aktiv mitgewirkt haben.
Die größte Veränderung betraf den Planeten Tiamat, etwa doppelt so groß wie die Erde, wasserreich – auch er hatte Monde. Er wurde von einem Mond des Wanderplaneten zerstört und die Hälfte mit dem größeren Mond wurde durch den Energieeintrag auf die Bahn gebracht, die heute für Erde und Mond steht.
Die zerschlagene Hälfte wurde zum Asteroidengürtel, den Kometen, die einen gegenläufigen Impuls erhielten, den Ringen um die äußeren Planeten, kleine Monde ev. auch die Trojaner...
Der Uranus erhielt einen Impuls, seine Achse wurde gedreht und es gibt auch Monde, die verändert wurden: einige kleine Monde des Saturn wurden rückläufig [JM][DU][DG] wie auch der Mond Triton des Neptun. Selbst Pluto soll ein Mond des Jupiter gewesen sein. Wahrscheinlich erhielt der Mars seine zwei Monde auch aus jenen Bruchstücken.
Die Sumerer kennen noch eine andere Zählung der Planeten – nämlich von außen kommend kamen die Nefilim in Richtung Erde und sie zählte hier als siebenter Planet, 7 = irdische Zahl. Jedenfalls werden nach diesem Modell (zerstörter Tiamat) viele noch der Wissenschaft offene „Rätsel“ auf einmal „gelöst“ - Lösungsansätze gegeben. Ob es so war, kann man u. a. durch eine Nachrechnung nachweisen. Keine andere Quelle betrachtet ein so komplexes System – und dazu noch sehr glaubhaft!
Das Hauptproblem, warum wir dem Modell Tiamat noch nicht nachgegangen sind könnte sein, dass die Menschen von vor über 4000 Jahren so etwas nicht gewusst haben können – ergo, es muss ihnen jemand gesagt haben, der das erkennen konnte: die Nefilim/Anunnaki (diejenigen, die von oben kamen [FN]). Damit wären wir aber nicht allein im All. Die Wissenschaft und Medien wiederholen mit der Zuverlässigkeit tibetanischer Gebetsmühlen: Wir sind allein im All! Und so können natürlich die vielen schönen Lösungsansätze (noch) nicht diskutiert und wissenschaftlich ausgewertet werden!


b) Die Jüngste

[vB] setzt den 5. Planeten – der hier Phaeton genannt wird - mit dem Nibiru gleich. Die Anunnaki/Nefilim kommen von ihm, er ist aber auch die Quelle des Homo sapiens.
Nachdem alles geschaffen war, 10 Generationen vergangen waren (Adam bis Noah), sei der Phaeton/Nibiru explodiert – Zeit der Sintflut vor etwa 13.000 Jahren. Es gibt keine weiteren Angaben dazu. Dass die Nefilim in Sumer vor knapp 6000 Jahren beginnend, in Ägypten und im Industal ihre Hochzeit mit den Menschen hatten - wurde hier Schlicht „übersehen“.

 

c) Keine

Es haben sich auch Wissenschaftler gefunden, die die Meinung vertreten, dass der große Saturn es nicht zugelassen hat, dass sich die vielen Bruchstücke - wie bei anderen Planeten – zu einem solchen zusammenfinden konnten. Darüber wird u. a. in [Vo] – „... aus nicht ganz geklärten Gründen...“ [HD][PR] berichtet. Nicht einmal einen X. Planeten hat es gegeben [dp]!


d) Eine Gottesinformation

Jakob Lober (1840 – 1864), ein begnadeter Mystiker des 19. Jahrhunderts, ein Mann der von Gott auserwählt wurde [LJ], hatte die Aufgabe bekommen, die per Gedankenübertragung erhaltenen Informationen aufzuschreiben.
Da sich Lober auch mit unseren Planeten in „Geheimnisse unseres Planetensystems“ auseinander setzte und zur „Katastrophe im Planetenreich“ Ausführungen machte, gehört auch diese Variante hier mit angegeben.
Es wird von einer großen Erde gesprochen, die es einst gab und die reich an mächtigen Völkern (Riesen) war. Sie gruben tiefe Löcher in die große Erde um Gold und Diamanten für Macht und Reichtum Einiger zu gewinnen. Mit Hilfe von Sprengstoff, der dem heißen Planetenkern bei den Bergbauarbeiten zu nahe gebracht wurde, wurde der Planet durch die Explosion des Kerns zerstört. Große Erde: Ein 2000-fach größerer Planet (Masse) als die Erde bedeutet bei fast Jupitergröße (Durchmesser 11mal größer, Dichte 1,33, Anziehungskraft 2,64 gegenüber der Erde) eine höhere Dichte für „Jupiter“/großer Planet (mehr als das Doppelte) und damit noch größere Anziehungskraft. Nach bisherigen Informationen könnten hier „normale“ Menschen nicht laben.

 

e) Planetoidenkollision 1

Ein verwirrendes Bild zeigt uns [Sc] auf. Ein vergleichbarer Beitrag wurde schon von [Gr] 14 Jahre früher geschrieben, ist aber auch in [BS] enthalten. Hier wird der 10. Planet (als Planet 5) im Sonnensystem begründet mit der gut 4000 Jahre alten sumerischen Sternenabbildung (Bild 2) und nach der griechischen Mythologie als Phaeton [SG][DZ] bezeichnet. Seine Größe liegt zwischen der des Mars und Jupiter – zu ungenau! Auch seine Lage ist zwischen Mars und Jupiter und zusätzlich zum Asteroidengürtel (?), der den Bewohnern auch als Materialquelle diente. Sein Umlauf um die Sonne betrug 3600 Jahre. Diese Angabe „stimmt“ für den Nibiru als äußeren Planeten im Sonnensystem [SP], für Position 5 viel zu langsam, vgl. a. Bild 1 und Tafel 2. Dass der Phaeton älter als die Erde ist – stimmt mit anderen Quellen überein. Auf Phaeton gab es schon intelligentes Leben, höher entwickelt als unseres! Wenn er das konnte, können wir nicht allein im All sein, denn das Leben ist nicht einmalig! Selbst der Vatikan bestätigte: Gott erschuf auch Außerirdische [VG][MZ].
Diese Leute sollten sogar den Mars mit „Terraforming“ [Le] besiedelt haben – und wir wundern uns heute über Baustrukturen auf dem Mars? Und wer waren diese „Menschen“? Nefilim, Anunnaki, die, von denen die Sumerer ihr Wissen haben. Das passt zeitlich nicht zusammen!
Der amerikanische (?) Astronom Kowal [Sc] ließ Phaeton vor 175 Millionen Jahren mit einem Planetoiden zusammenstoßen und er zerteilte sich in viele Millionen große und kleine Teile mit den bekannten Folgen, s. o. Bei [Gr][BS] ließen die russischen Astronomen Kowal (?) und Senkawitsch Phaeton vor 175 Millionen Jahren zerbrechen (Annahme). [BS] schließt auch eine atomare Kettenreaktion nicht aus. Die größten Brocken der Katastrophe sollen Venus und Pluto sein. Was an diese Beiträgen [Sc][Gr] besonders positiv auffällt: Soviel Optimismus für außerirdisches Leben würde es heute nicht geben, bei [Va] heißt es lakonisch: Da draußen ist keiner. Wenn heute von außerirdischem Leben die Rede ist, dann bitte höchstens von Mikroorganismen [Ho].
Auch hier der Hinweis: Wenn die Wissenschaft die Überlieferungen der alten Völker einmal überprüfen und vor allem nachrechnen würden... Sie machen es aber (noch) nicht.


e) Planetoidenkollision 2

Bei [MW] finden sich die folgende Gedanken zum 5. Planeten. Es gab ihn, er war belebt und wurde durch ein kosmisches Ereignis zerstört. Der Autor beschreibt seinen Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation, die ihm in einer dreitägigen Schulung u. a. einige Informationen zum 5. Planeten übermittelte. Eine Gruppe Weitgereister nannte sich Chetenen. Als ihr Raumschiff einen größeren defekt hatte, bogen sie in eine Parkbahn unseres 5.Planeten ein, erforschten ihn und lebten dort.
Die Erde blieb ihnen nicht unbekannt und eine Gruppe siedelte auch hier – das war vor knapp 1 Million Jahren. Im Zuge der Gentechniken wurden auch Hybride zwischen Zweibeinern auf der Erde und den Chetenen geschaffen.
Etwa 13.000 Jahre nach der Besiedelung des 5. Planetens wurde er durch einen großen Planetoiden durch Aufprall zerstört. Das hatte auch negative Folgen für die Erde und den Mars.
Die Chetenen lebte auch eine irdische Hochkultur Atlantis im Dreieck Azoren, Madeira und St. Paul/Fernando Norona, das innerhalb weniger Wochen vor über 900.000 Jahren im Atlantik bis auf Inselgruppen versank.

 

Planeten-Varianten

Von: Es gab nie einen 5. Planeten [Vo] bis: Er wurde erst vor einigen tausend Jahren zerstört [vB] - ist alles in der Literatur zu finden. Die eindeutige Mehrheit der Autoren gibt aber einen fünften Planeten an.
Es herrschen unterschiedliche Auffassungen über:
- die Größe des Planeten
- den Zeitpunkt der Zerstörung
- die Ursache der Zerstörung
- den Namen des Planeten.
In Tafel 3 wurden die in der Literatur angebenen Daten zusammengetragen.


Tafel 3: Daten zum 5. Planeten, heute Asteroidengürtel +...

---------------- Zerstörung
Bezeichnung/Name Zeit, Jahre -- Größe ---- Leben -- Quelle
------------------------------------------------------------
Tiamat -------- 4 Miliarden --- 3-5x Erde --------- [SP]
große Erde ---- 6. Erdbildungs- 2000 Erden Riesen - [LJ]
--------------- periode
Phaeton         175 Mio     >Mars <Jupiter Nefilim
                                           Anunnaki [Sc][Gr][BS]
Chetene         um 1 Mio        erdähnlich Chetenen [MW]
Phaethon/Nibiru 13000 -------------------- Nefilim  
------------------------------------------
Anunnaki [vB][BS]


Die verschiedene Namen für den ehemaligen 5. Planeten kommen
- aus den sumerischen Keilschrifttafeln - der Name Tiamat [SP], ein einst an Wasser reicher Planet
- aus dem Griechischen - Phaeton mit einer Parallele: Phaeton, er kam bei einem Flug um, trotz Warnung seines Vaters des Sonnengottes Helios [SG][DZ]. Stand hier die Zerstörung einst eines kompletten Systems Pate?
- eine Besiedlung durch eine weitgereiste Population sowohl auf dem 5. Planeten als auch später auf der Erde - die Chetenen, die den Planeten auch so nannten.

In der Literatur gibt es mehrfach Aussagen, dass der 5. Planet in unserem Sonnensystem belebt war. Offiziell liegt er nicht mehr im Lebensbereich von Venus bis Mars, andere Aussagen: an der Grenze des Lebensbereiches - was aber nur scheinbar ein Widerspruch ist. Denken wir daran, dass der Mars eins von uns besiedelt werden soll, Terraforming [Le] - im Moment noch nicht möglich.
Warum soll eine höher entwickelte Zivilisation nicht mit widrigeren Bedingungen zurechtkommen? Wir dürfen nicht immer alles nur mit unseren irdischen Maßstäben messen - die messen oft noch zu kurz!


Diskussion

Es kam erst gar nicht zu einer Planetenbildung [Vo][PR]. Diese Variante wird auch nach historischen Aussagen der Völker nicht zutreffend sein [Pf][Ze][Gr] und ist damit außerhalb einer weiteren Diskussion.
Das Folgende ist festzustellen, s. a. Tafel 4:
- der 5. Planet wird von verschiedenen Autoren um Größen- ordnungen (> 103) verschieden groß angegeben
- der Zerstörungzeitpunkt des Planeten umfasst einen noch größeren Rahmen (> 106)
- der 5. Planet war nicht bzw. verschieden belebt
- die Zerstörung des 5. Planeten erfolgte verschieden.


Tafel 4: Zerstörungsart des 5. Planeten

Zerstörung ----------------------------------------- Quelle
---------------------------------------------------------------------
Kollision mit Mond vom Weltraumwanderer, gegenläufig [SP][SA]
Selbstzerstörung durch Bewohner -------------------- [Lo][Gr]
Kollision mit Asteroiden --------------------------- [Sc][Gr][MW][BS]
Explosion (keine Begründung) ----------------------- [vB]


Die Autoren [LJ][SP][MW] haben ihre Informationen mit dem Hintergrund: außerirdische Intelligenz. Die Autoren [Sc][Gr][vB] [Vo][BS] beziehen sich auf Aussagen verschiedener Wissenschaftler [Sc][Gr] u. a. auch auf Mythen der Völker.
Über 90 % der Kometen und Asteroiden kommen aus unserem Sonnensystem selbst [SA]. Hier ergibt sich nun die Frage, wann sind sie entstanden? Ein junges Datum von wenigen 1000 Jahren scheint sich wohl auszuschließen, denn das wäre u. a. bei den Mondforschungen (wahrscheinlich) aufgefallen.
Dass der 5. Planet fast Jupitergröße gehabt haben soll [LJ][Sc][Gr][BS] ist zwar prinzipiell möglich, aber dann hätten wohl kaum Lebewesen wie wir sich sowohl auf der Erde als auch dem 5. Planeten wohl fühlen können [MW] – u. a. zu große Schwerkraftunterschiede.
Die Aussagen über den Verbleib der Bruchstücke des 5. Planeten sind auch sehr unterschiedlich. In der Tafel 5 sind die verschiedenen Varianten angegeben.


Tafel 5: Verbleib der Materie des 5. Planeten nach der Zerstörung

Aufteilung der Materie des 5. Planeten ---------------- Autor
----------------------------------------------------------------
Erde + Asteroiden + Kometen + Marsmonde + Planetenringe [SP]
Venus + Pluto + Asteroiden + Saturn- & Neptun-Ringe --- [Sc][Gr]
Asteroiden -------------------------------------------- [Lo]
Asteroiden, Marsmonde, Krater, Planetenringe ---------- [vB][BS]

 

Ein Teil der Bruchstücke vom Tiamat, seinen und den Monden des Wanderers stürzte in jedem Fall im Laufe der Jahre auf die vorhandenen Planeten – besonders die beiden größten - und Monde. Es wurde eine Phase erhöhter Aktivitäten vor um 4 Milliarden Jahren nachgewiesen. Vor Kurzem wurden erst weitere kleine Monde – auch rückläufige – beim Jupiter entdeckt [JM], die in früherer Zeit ihre neue Position gefunden hatten.
Es konnte nachgewiesen werden, dass zumindest ein Teil der Krater unseres Mondes (einst der Größte des Tiamat) ein entsprechendes Alter um 4 Milliarden Jahre hat.
In [GR] wird festgestellt: „Es gibt so viele Asteroidenbahnen, wie es Asteroiden gibt.“ Das stützt natürlich eine Zerstörungstheorie besonders durch Aufprall, aber auch eine gewisse vorübergehende Abschirmung noch durch den halben Tiamat. Computersimulationen könnte auch hier helfen, der Wahrheit näher zu kommen.

Aus verschiedenen Quellen ergeben sich dazu Parallelitäten in verschiedenen Bereichen:
- die Erde war nicht immer auf ihrer jetzigen Bahn
- unsere Zivilisation war nicht die erste auf der Erde
- * zu Zeiten der Dinosaurier
- * vor etwa 1 Million Jahren
- * nach Adam und Eva (> 200.000 Jahre) - hominide Arten wurden (mehrfach) von Außerirdischen geschaffen
- Außerirdische beeinflussten mehrfach das Leben auf der Erde
- in Experimenten wurden auch Mensch-Tier-Wesen (Chimären) geschaffen [SA][DS].

Es kann in Details kleinere und größere Widersprüche geben. Fazit: es gibt noch viel zu tun, der Wahrheit weiter näher zu kommen.


Woher kamen die sumerischen Erkenntnisse?

Wie konnte das Volk der Sumerer zu Erkenntnissen gelangen, die uns erst durch die Raumfahrt ermöglicht wurden? Es waren die Anunnaki/Nefilim [SP][SA] – wohl kaum schon vor 175 Millionen Jahren [Sc][Gr][BS] – die die sumerische Hochkultur vor knapp 6000 Jahren aufbauten, über die heute (noch) keine Medien berichten. Diese Leute – sie nannten sich Wächter - hatten einen technisch/technologischen Vorsprung von einigen 100.000 Jahren, den sie aber nicht so nutzten, wie wir uns das heute vorstellen würden. Erst die griechische Geschichte sprach eindeutig von Göttern [SK].
Wenn wir heute ganz offiziell diese überlieferten Erkenntnisse weiter verfolgen würden, könnte das ein richtiger Forschungsimpuls auf vielen Gebieten werden! Aber! - Die einen Themen sind mit dem Wort Gott verbunden – und das ist Mystik, nicht Wissenschaft – und die andere sehen ihre Religionsgeschichte, in die keine Naturwissenschaftler passen würden! In Gehirn und Geist stellte Prof. Linke fest [GK]: "Viele deutsche Wissenschaftler fürchten, ihr Gesicht zu verlieren, wenn sie sich auf religiöse Fragestellungen einlassen." Und deshalb kommen die Königskinder (noch) nicht zusammen, so spaltet der Gespaltene „fünfte“ Planet nach wie vor die „Geister“.

 

Literatur


[SP] Sitchin, Z.: Der zwölfte Planet. Knaur, München 1995
[Zi] Zimmerman Hans: Enuma Elisch - der mesopotamisch- altbabylonische Schöpfungsmythos. http://home.t-online.de/home/lapsitexillis/enuma.htm
[MD] MacDonald, P., Hgb: Sterne und Planeten. Bertelsmann Gütersloh 1990
[PR] Priddy, R.: Bildatlas des Weltalls. Bertelsmann, ars edition, Gütersloh 1993
[SK] Sitchin, Z.: Die Kriege der Menschen und Götter. Knaur, München 1991
[Ki] Kindersley, D.: Verblüffend Phantastisch Unglaublich. Das Beste, Stuttgart . Zürich . Wien 1990
[DS] von Däniken, E.: Die Spuren der Außerirdischen. Goldmann, München 1990
[DP] Deistung, K.: Der X. Planet in unserem Sonnensystem. Magazin 2000plus, Alte Kulturen spezial, Nr. 14/181, 2002, S. 55 – 57
[SA] Sitchin, Z.: Am Anfang war der Fortschritt. Knaur 1998
[BR] Bergmann, H.; Rothe, F.: Der Pyramiden-Code. Hugendubel, München 2001
[BL] von Buttlar, J.: Schneller als das Licht. Weltbild, Düsseldorf und Wien 1993
[Gk] Glasklar, Kosmos-CD
[HD] Herrmann, D. B.: Besiedelt die Menschheit das Weltall? Urania, Leipzig Jena Berlin 1981
[HS] Hurley, Jaarod R.; Shara, Michael, M.: Planeten als Einzelgänger. Spektrum der Wissenschaft 02/2003, S. 38-45
[JM] Honolulu (AP): Sechs weitere Jupiter-Monde entdeckt. Ostsee Zeitung vom 7. April 2003
[DU] Deistung, K.: Ursache und Wirkung. http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefforum.html?Leserbrief=00000008422
[DG] Deistung, K.: Eine lange Geschichte. http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefforum.html?Leserbrief=00000007362
[FN] Freer, N.: Befreiung vom Bann der Götter. Einführung: Z. Sitchin, www.CNT-VERLAG.de, Hamburg 2000
[vB] v. Buttlar, J.: Adams Planet. Bertelsmann, Gütersloh 1991
[Vo] Voigt, H.-H.: Das kleine Buch vom Universum. Bechtemünz, Augsburg 1996
[dp] dpa: Planet X war nur eine Fata Morgana. Ostsee Zeitung vom 04.08.1993
[LJ] Lober, J.: Katastrophe im Planetenreich in: Der Kosmos in Geistiger Schau. Lorber-Verlag, Bietigheim/Württemberg, 3. Auflage
[Sc] Scheppach, J.: Das Ende des zehnten Planeten. PM 9/1997, S. 8-14
[Gr] Gröper, K.: Kreisten einmal zehn Planeten um die Sonne? PM 7/1983, S. 72-83
[BS] von Buttlar, J.: Sie kommen von fremden Sternen. Weltbild 1993
[SG] Schwab, G.: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums. Gondrom, Bindlach 1997
[DZ] von Däniken, E.: Im Namen von Zeus. Bertelsmann, München 1999.
[VG] Vatikan: Gott erschuf auch Außerirdische. Bild vom 08.01.2002
[MZ] -: Magazin 2000plus, Nr. 177, 12/2002, S. 59
[Le] Lesch, H.: Was ist Terraforming? BRa, a-centauri. Sendung am 17.07.2001
[Va] Vaas, R.: Fremde Intelligenzen - Rarität oder Regel? bild der wissenschaft, 2/2002, S. 46 - 53
[Ho] Horneck, G., DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Auf der Suche nach außerirdischem Leben. 18. Tage der Raumfahrt, Neubrandenburg am 07./08. September 2002 [MW] Wiesengrün, M.: Mein Ufo-Erlebnis auf Rügen. Wentla- Verlag, Gütersloh 2000
[Pf] Pfister, P.: 4 Weltzeitalter - 4 Welten? Asaro, Boxberg 2000
[Ze] Zettel, Chr.: Die Seele der Erde. Bastei, Bergisch Gladbach 1998, 2. Auflage
[GR] Gallant, R. A.: Unser Universum. National Geographic Society, Bechtermünz, Augsburg 1998
[GK] Gaschler, K.; Könneker, C.: Die Kopflastigkeit der Religion. Gehirn & Geist 02/2002, S. 14 - 17

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