Deistung, K.: Geburtenregelung und Umwelt. Magazin 2000plus, Nr. 6, 2004, S. 48 - 52


Geburtenregelung und Umwelt



Die unterschiedliche Sicht

Ausgangspunkt war der Beitrag in unserer Tageszeitung [SF]: „Nach Baby-Boom kündigt sich weltweit Baby-Pleite an“. Die Überschrift suggeriert etwas Ungünstiges – aber eine richtige und notwendige Richtung der Geburtenreduzierung, obwohl weltweit die Geburtenrate steigt:
„Der Trent hat die unterschiedlichsten Länder erfasst: steinreiche und bettelarme, katholische und islamische, solche mit einer rigiden Familienplanung und andere ohne.“ - Wir sollten nichts dem Zufall überlassen und im Interesse unserer gefledderten Erde zielgerichtet nachhelfen: z. B. auf sozialem und dem Gebiet der Wissensvermittlung, besonders in der „dritten Welt“.
In „Die Prophezeihungen der Maya“ [GC] werden Aufzeichnungen der Maya über die Sonnenaktivitäten ausgewertet. Erste Schlussfolgerungen geben an, dass auch die Sonne Einfluss auf die Fruchtbarkeit und damit auf die Geburtenrate haben soll – ein Thema für die weiterführende Wissenschaft! - Und es gibt erste Erfolge zu Einflussketten der Sonnenaktivität: Sonne – Pflanzen – Hasen – Lux und andere Jäger [PH].


Wir haben das Wissen und die Möglichkeiten

Es gibt viele Gründe für eine Geburtenregelung zur Reduzierung der Weltbevölkerung, weil wir z. B.


- die Meere jetzt schon überfischen [GM][TO]
- zu viele Wälder einfach abgeholzt haben, ohne rechtzeitig oder überhaupt mit dem Aufforsten zu beginnen
- etwa 50 % der Urwälder bereits vernichtet haben
- zu viel CO2 in die Luft blasen - den Lebensraum für die wilden Tiere immer mehr einschränken
- die Pflanzen- und Tierarten immer weiter dezimieren
- die Bodenschätze in der „dritten Welt“ ohne ausreichende Umweltauflagen ausbeuten und damit die Erde oft verseuchen
- immer noch zu viele Kriege führen, die ganze Landstriche meist wegen der Minen aber auch wegen Schadstoffen unnutzbar machen.

Wider besseren Wissens schaden wir unserer Erde [VM][RK]. Wie so oft, auch hier scheiden sich die wissenschaftlichen Auffassungen: Die Einen meinen, dass es auch vor hunderten von Jahren große Wetterkapriolen gab - die Anderen sagen: es ist hausgemacht – den Dritten fehlen die Beweise dafür.
Und nun hat man gar herausgefunden: „Schon die ersten Bauern vor 8000 Jahren sollen die Erderwärmung beeinflusst haben... Laut Theorie habe sich die Erde dadurch schon vor der Industrialisierung um 0,8 Grad Celsius erwärmt.“ [EB] Nun müssten diese Leute mal vergleichen wie viel Menschen wir jetzt mehr sind und was wir alles schon gemacht haben und noch zum Schaden der Natur machen... wieviel Grad das jetzt wären!
Auf Spitzbergen wurden u. a. zu CO2 Forschungen gemacht – die Ergebnisse wurden aber nicht umgesetzt [WD].
Allseitig ändern wir in erdgeschichtlich kürzester Zeit die Bedingungen auf der Erde! - Ohne Folgen? Die gegenwärtige Situation in Europa und speziell in Deutschland sagt etwas Anderes: Experten sehen Unwetter als Vorboten des Klimawandels [OE].


Wenn wir mal den Energieeintrag durch die ständig wachsende Menschheit, die großen baulichen Veränderungen, die ständige Einengung der Naturressourcen... betrachten, dann sollten wir schon über unseren negativen Einfluss auf die Natur und auch auf das Wetter nachdenken. Viele konkrete Beispiele sind in den Fernseh-Dokumentationsreihen "Planet am Scheideweg" [PS] und „Welt am Abgrund“ [WA] aufgezeigt worden.
Klimaforscher sagen zur schon Jahre dauernden Unwetterserie – der Einfluss der Menschheit ist unverkennbar; und wir tun wieder besseren Wissens noch zu wenig dagegen. Im großen Rahmen sieht es oft schlecht aus z. B. sagte der amerikanische Präsident Bush: "Ich werde nichts tun, was unserer Wirtschaft schadet" [AW] - das war eine Aussage gegen den Umweltschutz!

Ob es gefährdete Küstenabschnitte, Bergregionen sind, der Raubbau besonders von Wald - immer sind es verantwortliche Menschen, die mit verschiedenen Absichten und gegen besseres Wissen mit ihrem Handeln das Chaos vorprogrammieren – und wie sagt man so schön: Nach uns die Sintflut. Dass es vor allem die Kinder unserer Generationen und deren Kinder sind – wird dabei einfach „übersehen“.
Ripa di Meana, EG-Kommissar für Umweltschutz, 1991 dazu: „Die vergangenen Generationen haben uns Kathedralen und Paläste hinterlassen. Wir sind auf dem besten Wege, unseren Nachfahren eine gigantische Mülltonne zu vererben. Die derzeitigen angewandten Marktmechanismen geben umweltpolitisch völlig falsche Anreize.“ Ist es denn mehr als 10 Jahre später schon anders?


In die Enge getrieben – Verdrängungswettbewerb?


In der Bibel [Bi](1 Mo 1,28) heißt es gleich auf der 1. Seite: „Vermehrt euch! Breitet euch über die Erde aus und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere und vertraue sie eurer Fürsorge an!“
Wir Menschen dehnen uns auf „unserem“ Planeten aus – und engen den Bereich für Tiere und Pflanzen weiter ein [DM]. Nur mit großem Aufwand (z. B. Rückzüchtung) ist vergleichsweise die eine oder andere Tier- oder Pflanzenart noch in geschützten Bereichen zu erhalten – vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren. Auf der anderen Seite kann es durch den bewussten oder unbewussten Einfluss des Menschen - Ansiedlung fremder Arten in ökologisch abgeschlossenen Bereichen (Neobiota), sowohl von Tieren als auch durch Pflanzen - zur Unterdrückung einheimischer Arten bis zur Ausrottung kommen. Als besonders krasses Beispiel sollen hier ein Wurm „Von Null auf dominant“ [SM] und eine Pflanze „Blättermeer schluckt Autos und Häuser“ [SA] genannt werden. In Spiegel TV [TE] wurde der Weg von Riesenochsenfrosch, Termiten und dem 2 mm großem Splintholzkäfer nach Europa und der Kampf gegen sie aufgezeigt. In einer anderen Sendung wurde gar von der „Invasion der Außerirdischen“ (nicht einheimischen) gesprochen [HF]. Die Goethe-Universität Frankfurt forscht auf dem Gebiet der Neobiota und stellt einen großen verursachten Schaden fest [NE].


Wem gehört der Lebensraum?

Das Ausdehnen des menschlichen Bereiches geschieht auf Kosten der Natur. So wurde berichtet, dass in einigen Bereichen Indiens die Ratten deutlich mehr Mengen der Nahrung der Menschen fressen als in anderen Gegenden. Eine Untersuchung ergab, dass der Mensch sich wegen der hohen Geburtenrate neue Bereiche eroberte, um Felder zum Anbau von Lebensmitteln zu gewinnen, in denen die Ratten früher in Wäldern lebten [NG] - und das länger, als es Menschen gibt. Die Ratten fressen etwa ein Drittel der Ernte. Die Verehrung der Ratte - ihre Verbreitung ist landesweit - im Zusammenhang mit dem Rüsselgott verhindert wirksame Gegenmaßnahmen. Manchmal muss man sich auch von alten Zöpfen verabschieden - oder sie neu einordnen. Ein Pärchen Ratten kann 15.000 Nachkommen im Jahr hervorbringen! Ein vergleichbares Beispiel wurde über Affen sowohl in Indien als auch in Indonesien berichtet [AP]. Das ZDF berichtete über Probleme mit Elefanten [ZS].
In Kalifornien (USA) klagen die Menschen über häufige Besuche der Krokodile. Hier hatte man vor Jahrzehnten begonnen, Sümpfe trocken zu legen, Acker- und Bauland zu schaffen [TE]. In den letzten Jahren hat man nun begonnen, einen Teil der trockengelegten Sümpfe Everglades wieder zu renaturalisieren.
Die Erde in Besitz nehmen - ginge schon i. O., wenn wir auch so handeln würden, als ob sie unser ist. Wir tragen aber viel zu ihrer Zerstörung bei! Gott Geld zieht oft mehr als Gott der Herr. In einem Beitrag brachte Pro7 [gG] den Einsatz verantwortungsvoller Menschen zur Rettung von Gorillababys, deren Mütter deswegen erschossen wurden um ihre Babys zu bekommen. Die Gorillas sind grundsätzlich gefährdet, weil die Urwälder riegeros abgeholzt werden und wir so der von Ureinwohnern als Waldmenschen bezeichnete Rasse im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen wegziehen, da sie vorwiegend auf Bäumen leben. Von einst 3 Millionen Gorillas, leben nur noch 30.000 Tiere.
Und wussten Sie es: selbst unser Spatz ist schon gefährdet [Sp].


Weltweite Geburtenregelung

Eigentlich ist sich die Wissenschaft einig, dass wir schon genug Menschen auf der Erde sind, was allerdings noch zu selten anklingt, auch wenn der Platz für weitere Milliarden reichen würde. Was ist aber dann mit den Ressourcen?
Bereits vor über 100 Jahren wurden die ersten Tier- und Pflanzenarten durch gezielte menschliche Einwirkung verschiedener Art sehr stark dezimiert - oder auch ausgerottet. Der Kampf um den Schutz bedrohter Tierarten zieht sich oft über Jahre hin, vgl. Wale. Wenn man das so erlebt in unserer „christlichen“ Gesellschaft – dann wurde nur der 1. Teil des Bibelzitates verstanden – nicht aber der 2. Teil. Fürsorge für die Natur wird noch immer viel zu klein geschrieben.
Es ist mir auch nicht aufgefallen, dass sich die Kirchen im Bibeljahr für die Umwelt besonders einsetzen – im Gegenteil, die Religionsführer sind gegen jede Form der Geburtenregelung. Umweltbelastungen, Stress u. a. habe auch bei einigen Menschen zur Folge, dass der Kinderwunsch bei immer weitere Ehepaare auf natürliche Art ausbleibt, wobei sich die Kinderlosenrate von eins von vierzehn auf eins von sieben Paaren in den letzten Jahrzehnten verdoppelt hat. In einigen Fällen kann der Arzt helfen [DF]. Die Klonbabys sind (vorläufig?) weg vom Fenster [KK], während die geklonten Tierarten zunehmen [KZ].
Wenn man heute Beiträge in den Medien verfolgt z. B. über die Meere oder die umweltbewussten Serien [WA] [PS], dann wird klar, dass jährlich weitere Natur durch menschliche Einflüsse teilweise unwiderruflich vernichtet wird. Mit zunehmender Bevölkerung steigt der Platzbedarf - und was bleibt dann noch für die Natur? Solche Flausen wie ökologische Tier- und Pflanzenwirtschaft müssen wir sausen lassen und zufrieden sein, wenn wir alle satt bekommen. Die Erdoberfläche ist etwa ein Drittel unseres Planeten – und wenn das Wasser steigt, weil die Gletscher durch die Temperaturerhöhung immer mehr abtauen?...
Man geht davon aus, dass zur Eiszeit der Meeresspiegel bis zu 70 m tiefer - der Durchschnitt wohl um 40 m - lag, weil viel Wasser im Eis gebunden war. Das lässt sich dadurch einfach nachweisen, dass etliche Bauten aber auch Tropfsteinhöhlen [Co] unter Wasser gefunden wurden, egal ob vor Japan [Ki], im Mittelmeer vor Malta [ZH], oder...
Eine weltweite Geburtenregelung - mit dem Ziel der Verringerung der Weltbevölkerung - ist im Interesse aller Menschen und der Natur, denn sie sichert, dass:


- weniger Kinder sterben
- weniger Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben müssen
- sich Fischbestände erholen können
- sich die Wälder und ihre Bewohner wieder ausbreiten können
- sich der CO2-Ausstoß verringert...

Damit erhalten wir die Erde und sichern allen – Mensch, Tier und Pflanze - ein besseres Leben – und einigen sogar ein Überleben!
Viele Kinder sind in den Ländern der 3. Welt die Altersversorgung für ihre Eltern. Da aber viele Länder der 3. Welt sehr arm sind, sterben viele Kinder aus verschiedenen Gründen im 1. Lebensjahr. Um 3 Kinder groß zu bekommen, werden mehr geboren – eine Belastung der Familien, aber besonders der Frauen. Könnten sie ihr Leben verbessern, Geburtenregelung nutzen – dann können die gleiche Anzahl Kinder mit weniger Aufwand großgezogen werden – ein Gewinn für die Familie und auch für die Gesellschaft.


Die Lebenserwartung

Weil sich die Menschen schon einmal stark vermehrt hatten, wurde die lange Lebenszeit (1 Mo 5,3-32 und 1 Mo 11,10-32) [Bi] auf 120 Jahre begrenzt 1 Mo 6,3. Diese Zahl taucht auch in wissenschaftlichen Veröffentlichungen über die mögliche Lebenserwartung des Menschen auf [AA] – zufällig?
Unsere Gesellschaft hat mit vielen Maßnahmen schon eine Erhöhung der Lebenserwartung des Menschen erreicht. Zusätzlich arbeitet die Wissenschaft an der Lebensverlängerung. In einem entsprechenden Fernseh-Beitrag wurde gesagt, dass man hofft, in 15 bis 20 Jahren Erfolge präsentieren zu können - das war vor zwei Jahren. Bei Würmern kann man das Leben heute schon vervierfachen, eine Überschrift lautete sogar [RR]: „Alt werden wie Methusalem“, was allerdings übertrieben war [DK]. Das ist die eine Seite - und auf der anderen Seite ist es zwingend notwendig, die Geburtenregelung weltweit einzuführen, um eine Stagnation der Weltbevölkerung und danach eine Verringerung einzuleiten. Leider gibt es hier noch nicht die Einsicht der Kirchenführungen. Es gibt keine vernünftigen Argumente gegen eine Geburtenregelung! Müssen wir unsere Sintflut erst selber machen?
Gott (Elohim, ein Pluralwort) schuf uns [Bi] und sagte: „Vermehrt euch!“ Wenn wir etwas machen, sollen wir es mit Verstand machen. Darauf wurde auch der Autor [MW] hingewiesen: „Vermehrt euch vernünftig!“
Der Platzbedarf der Menschen wächst auch mit dem Kontostand - und umgekehrt. Die Ärmsten der Armen haben kaum etwas und sie sind es auch, die proportional am stärksten wachsen. Hier fehlt soziale Sicherheit und Aufklärung. Die Kinder sind es, die am meisten leiden müssen [dp]. Selbst in Deutschland leben fast 10 % der Bevölkerung am Existenzminimum – und die meisten sind allein erziehende Mütter mit ihren Kindern.


Gesund alt werden


Deutschland ist ein Land mit unterdurchschnittlich wenigen Geburten. Damit wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung immer höher. Eine Folge: wir haben immer mehr Rentner; Der Spiegel 2/04 erschien mit der Schlagzeile: Der letzte Deutsche – Auf dem Weg zur Greisen-Republik [LL]. Durch verschiedene andere Faktoren der Lebensverbesserung und Lebenserhaltung werden die Menschen auch immer älter. Aus beiden Faktoren leitet sich ab, dass das Renteneintrittsalter von bisher 65 Jahren schrittweise auf 67 Jahre angehoben werden soll – in weiterer Zukunft auch noch höher, was prinzipiell richtig wäre. Dann müssen wir aber auch gewährleisten, das sie Arbeit haben. Was nützt es, wenn die Jugend arbeitslos ist und das Rentenalter hochgesetzt wurde? Bis es soweit ist, vergehen gut 2 Jahrzehnte.
Um die Renten nach altem System zu sichern, sind ausreichend Kinder in der Gesellschaft notwendig. Hätten wir sie – hätten wir denn Ausbildungsplätze? Hätten wir denn Arbeitsplätze? Das sind doch die Fragen unserer Zeit.


Kirche und Macht

Im Zusammenhang mit den Feiern zum 25-jährigen Papstjubiläum (Oktober 2003) wurde darauf hingewiesen, das das Kondomverbot viele AIDS-Erkrankungen und damit auch Todesfälle bringt. Kondome schützen vor AIDS – sie stellen aber auch ein Instrument der Geburtenregelung dar – und das will ein Teil der Kirchen nicht. - Es ist ein dogmatisches Herangehen, dass nur von Machtinteressen geprägt ist: Jede Geburt in einem christlichen Haushalt ist ein möglicher Christ im Kampf um die Mehrheit der Gläubigen unter den Religionen mehr. Man beharrt auf Prinzipien, vgl. auch das Verbot eines gemeinsamen Abendmahls auf dem ökumenischen Kirchenkongress in Berlin 2003 [CH]. Die katholische Bibel ist eben besser!?
Und die Kirchen wundern sich, wenn ihnen die „Schäfchen“ weglaufen [CT]... Was beim Islam noch mit Druck „von Oben“ relativ gut funktioniert – gab es auch einmal besonders bei der katholischen Kirche.
Es ist dazu noch völlig unverständlich, dass es in Afrika den Gläubigen untersagt wird Kondome zu benutzen – wo hier doch die AIDS-Gefahr weltweit am höchsten ist. So werden oft AIDS-kranke Kinder geboren und ihre Eltern sterben, bevor die Kinder selbständig sind. Da fragt man sich doch: Und das soll christlich sein?


Aussichten?!


Da in Zukunft die Produktivität steigt, durch Meidung gefährdeter Lebensbereiche [WA] der Schaden sinkt, muss es ev. nicht einmal notwendig werden, das Rentenalter herauf zusetzten – denn Arbeit wird zum kurzweiligen Bedürfnis.
Wir Menschen haben das Wissen und die Möglichkeiten, die Erde zu einem blühenden Garten zu entwickeln – oder mit ihr unterzugehen. Bedenken wir: Die Erde braucht uns nicht – wir aber die Erde! Immer mehr Menschen erfordern auch mehr Nahrungsmittel. Jetzt hungern schon um 800 Millionen Menschen [dp] und etwa 50 Millionen sterben jährlich. Im Endergebnis führt das zwangsläufig dazu, dass Tiere aller Art in Massentierhaltungen gehalten werden müssen. Jedes verfügbare Stück Land muss zur Produktion von Getreide und Gemüse – ev. sogar genstabilisiert - genutzt werden, was jetzt schon klare Konturen annimmt [GG]. Eine ökologische Landwirtschaft müssten wir uns dann „abschminken“ - aus Platz- und Kostengründen. Selbst das Verfüttern von Pflanzen muss auf ein Minimum reduziert werden, da wir die Menge zu unserer eigenen Ernährung benötigen. Das individuelle Haus einer Familie muss einem modernen Vielfamilienhaus weichen. Die Jugend soll mobil sein und dort arbeiten, wo sie auch ist. Und so reduzieren sich die Eigenheime [MN], aber möglicherweise auch die Kinderzahl.
Wir Menschen haben es in der Hand, haben das Wissen und die Möglichkeiten...
Zur Thematik passt eine Prophezeihung der Cree Indianer: „Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, daß man Geld nicht essen kann“ [MM].

 

Literatur

[SF] Sander, F.: Nach Baby-Boom kündigt sich weltweit Baby-Pleite an. Ostsee Zeitung vom 10./11.08.2002, S. III
[GC] Gilbert, A.; Cotterell, M.: Die Prophezeihungen der Maya. Bechtermünz, München 2002
[PH] Paschinger, W.; Hafner, F.: Die Legende vom Hasen und der Sonne. WDR, Sendung am 13.01.2004
[GM] ZDF Abenteuer Forschung: Fische: Der stille Tod. Der Genuss von Meeresfrüchten ist nicht frei von Problemen. Sendung am 3. Juli 2002
[TO] ZDF Abenteuer Forschung: Der Tod im Ozean. Die verheerenden Folgen von Überfischung und Fischzucht Sendung am 30. Juli 2003
[VM] ZDF Abenteuer Forschung: Spielen wir Poker mit dem Klima? Die Verantwortung des Menschen. Sendung am 30. Oktober 2002
[RK] ZDF Abenteuer Forschung: Das Risiko. Verändert sich das Klima? Sendung am 22. Oktober 2003
[EB] London (dpa) Erderwärmung schon durch erste Bauern. Ostsee Zeitung vom 12.12.2003
[WD] WDR: Das Dorf in der Arktis - Klimaforscher auf Spitzbergen. Sendung am 18.07.2001
[OE] Berlin/Rostock (OZ): Experten sehen Unwetter als Vorboten des Klimawandels. Ostsee Zeitung vom 13.08.2002, S. 3
[PS] Phoenix: Planet am Scheideweg. Reihe, 2002
[WA] Phoenix: Welt am Abgrund. Reihe, 2002
[AW] ARD: Weltspiegel. Sendung am 01.04.2001 [Bi] Die Bibel. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1992
[DM] Deistung, K.: Monokultur Mensch. Eyemedia Information Watch, Juni 2002, S. 4 – 9
[SM] Schümann, M.: Von Null auf dominant. Ostsee Zeitung vom 11.12.2003, http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/ar/start_964073.html
[SA] Schütze A.: Blättermeer schluckt Autos und Häuser. Ostsee Zeitung vom 05.12.2003 http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/aw/start_955042.html
[TE] XXP, Spiegel TV: Tierische Einwanderer. Sendung am 25.12.2003
[HF] Heidinger, F.: Galapagos - Die Invasion der Außerirdischen Sendung des BR am 26.12.2003 – Serie: Zuflucht Wildnis http://www.br-online.de/wissenschaft/tiersendungen/sendungen/zuflucht.html
[NE] ddp: Natur-Exoten verursachen hohe Schäden. Ostsee Zeitung vom 03.01.2004, S. XVII
[NG] Vox: National Geographic Explorer – Serie. Sendung am 17.02.2001
[AP] (AP) Hungrige Affen plündern Felder. Ostsee Zeitung vom 18.11.2003 http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/aw/start_929245.html
[ZS] ZDF Umwelt. Srilanka. Sendung am 24.08.2003
[gG] Pro7, galileo: Gorilla, Sendung am 22.10.2003
[Sp] Halle (dpa): Der Spatz macht sich rar. Ostsee Zeitung vom 12.Januar 2004, S. 1 http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/start_1005005.html
[DF] Dettmer-Finke, R.: Wie unfruchtbare Männer Väter werden. ARD/SWR - Sendung 3sat am 22.12.2003
[KK] New York (dpa): Niemand redet mehr vom ersten Klonkind. Ostsee Zeitung vom 20.12.2003, S. 9
[KZ] Klon-Zoo von Mäusen bis Kühen. Stern.de http://www.stern.de/wissenschaft/forschung/index.html?id=513556&nv=ct_mt
[Co] Cousteau, J.: Abenteuer Ozean. Rätzel der versunkenen Höhlen, Dokumentationsreihe, Kabel 1, 12.08.2001
[Ki] Kimura, M.: Die Entdeckung unterirdischer Ruinen vor Okinawa. Sagenhafte Zeiten 6/1999, S. 26 + 27
[ZH] Zeitlmair, H.: Die Säulen von Atlantis – Malta. Ancient Mail, Groß Gerau 2001
[AA] N3 Visite: Anti-Aging-Medizin: Hormone gegen das Altern? Sendung am 09.12.03
[RR] Rachow, R.: Alt werden wie Methusalem. Ostseezeitung vom 25.06.2003
[DK] Deistung, K.: Es wird wohl noch etwas dauern. Leserbrief zu [RR] vom 25.06.2003
[MW] Wiesengrün, M.: Mein Ufo-Erlebnis auf Rügen. Wentla, Gütersloh 2000
[dp] Rom (dpa): Weltweit hungern 800 Millionen Menschen. Ostsee Zeitung vom 06.06.2002, S. 8
[LL] Bölsche, J. u. A.: Land ohne Lachen. Spiegel Nr. 2/2004, S. 38 - 48
[CH] Cramer, H.: Der widerspenstige Pfarrer Kroll und das verbotene Abendmahl. ARD, Monitor-Sendung am 19.06.2003
[CT] Cleven, Th. (Interview mit Bischof Abromeit): Die Kirche steht vor schweren Zeiten. Ostsee Zeitung vom 20.12.2003
[GG] Berlin/Schwerin (dpa): Gentechnik-Gesetzt soll Sicherheit schaffen. Ostsee Zeitung vom 13.01.2004, S. 1
[MN] Michulsky, N.: Die Jugend von heute träumt nicht mehr vom eigenen Heim. Ostsee Zeitung vom 12.Januar 2004, S. 3 http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData/ar/start_1004424.html
[MM] Morgan, M.: Traumfänger. Goldmann, München 1995

 

Zurück zur Startseite