Veröffentlicht: 13.07.2014, ergänzt 21.07.2014

WISE und seine Auswertungs-Demagogie

Die allgemeinen Angaben zu WISE finden Sie unter [WW].
In der Auswertung seiner Ergebnisse hieß es bei [Wm]:

1. Spekulation über einen weiteren Planeten (Planet X oder Transpluto) im Sonnensystem: den hat die NASA in den äußersten Regionen unseres Sonnensystems nicht gefunden, aber jede Menge Nachbarsterne.

2. In den Daten sei kein Himmelskörper von mindestens der Größe des Saturn gefunden worden, der die Sonne in einer Entfernung von maximal 10.000 AE (Astronomische Einheiten) umkreist.

3. Einen Planet von der Größe des Jupiter gebe es bis in eine Entfernung von 26.000 AE nicht.


Doch diese geplante Demagogie hielt nicht lange. Nun kamen Forscher und präsentierten einen weiteren Kleinplaneten http://www.deistung.de/weltall/kleinplaneten.htm, der von einem großen Planeten – um 10-fache Erdmasse – beeinflusst worden sei.
Damit hätte er etwa 28.000 km Durchmesser, die Erde hat 12.700 km.

Objekt ------------entdeckt -----veröffentlicht -----Link
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2012 VP113 --- 05.11.2013 ---26.03.2014 -- http://en.wikipedia.org/wiki/2012_VP113
2013 FY27 -----17.03.2013 ---31.03.2014 ----http://en.wikipedia.org/wiki/2013_FY27
2013 FZ27 -----16.03.2013 ---02.04.2013---- http://en.wikipedia.org/wiki/2013_FZ27

Dr. Althaus schrieb in [AT] dazu „Bei dieser Durchmusterung wäre ein wesentlich näher stehender Himmelskörper mit bis zu zehn Erdmassen mit größter Wahrscheinlichkeit aufgefallen.“

Zu 1. Hier wurde schon hoch gepokert – warum eigentlich nicht statt Saturn die Größe Neptuns?
Nach den Überlieferungen hat Nibiru um Neptun-Größe! Damit ist er zu klein! Kann doch jeder einsehen – oder?
Eins der erklärten Forschungsziele von IRAS (Vorgänger von WISE) http://de.wikipedia.org/wiki/Infrared_Astronomical_Satellite war:
Die Suche nach Planet X!
Im Endergebnis sprachen die IRAS-Forscher von einem „rätselhaften“ Himmelskörper in etwa 500 AE von der Sonne entfernt.
Detailliert schildert Z. Sitchin diesen Vorgang in seinem Buch „Am Anfang war der Fortschritt“ im Kapitel „Geheime Vorbereitungen“ – mit Auszügen aus den Medien.

Es half alles nichts, denn in den Medien stand „Planet X war nur eine Fata Morgana“! Es durfte (noch) nichts Anderes herauskommen! Bei WISE hat man es nicht so plump formuliert!


Spätestens seit der Veröffentlichung des Buches „The Twelfth Planet“ 1976 von Zecharia Sitchin - „Der zwölfte Planet“ 1979 - weiß die Welt von Nibiru/Transpluto/Planet X. Im „Enuma Elisch“, dem babylonischen Schöpfungsepos, übersetzt von Prof. Hecker u. a., wird der Planet Nibiru als Marduk beschrieben. Dieses Epos gehört sogar zu den Texten aus dem Umfeld des Alten Testamentes (TUAT)!

In Verbindung mit der Mondentstehung schrieb mir zum Enuma Elisch Michael Khan @Klaus Deistung vom 07.04.2010:
„Im gegebenen Kontext der Giant Impact-Theorie ist es eher albern, den babylonischen Schoepfungsmythos zu nennen. Keine Schrift aus der Antike kann zu einem Ereignis, das knapp 100 Millionen Jahre nach der Akkretion des Sonnensystems stattfand, irgendeine nenneswerte Information beitragen.“

Es ist eben wissenschaftskonform, wissenschaftliche Erkenntnisse/Überlieferungen aus unserer Vorzeit der Dingir (Götter der Vorzeit) einfach zu leugnen!
Kenntnisse zum Enuma Elisch - braucht man nicht dazu!

Zu 2. Das bedeutet aber nicht, dass da kein weiterer (Klein-) Planet vorhanden wäre!

Zu 3. Das ist zweifelsfrei richtig, aber genauso demagogisch wie 2.! Denn es geht praktisch um kleinere Planeten – etwa Neptungröße oder/und kleiner – und nicht um Jupiter- oder Saturngröße!

Dazu habe ich die Tafel 1 erarbeitet, die die Größen der Planeten und ihre Grenz-Entfernung von der Sonne laut den genannten Veröffentlichungen - Quellen für die Daten – s. Literatur - enthält.

WISE war insgesamt wisseschaftlich/astronomisch ein voller Erfolg!

Tafel 1: Planeten und die Sichtwinkel von WISE

In seinen beiden Artikeln gab Dr. Althaus verschiedene Daten an. Erst nach meinem 2. Schreiben schrieb nicht er, sondern der Leserbriefredakteur, dass es wohl ein einfacher Zahlendreher gewesen sein soll, der vom Autor ausgebessert wurde, statt 10.000 stand 28.000 und statt 26.000 waren es 82.000 AE – falls wer eine alte Kopie hat und korrigieren will.

Auswertung

Der weiteste Planet ist auch der größte und unter dem kleinsten Winkel zu sehen, den WISE noch nachweisen konnte – Jupiterfaktor = 1!
Alle anderen Planeten sind näher an der Sonne und der Jupiter-Faktor zeigt, dass der Winkel, unter dem sie WISE sehen kann, größer ist – auch bei dem Klein- bzw. Zwergplaneten!
Eine Ausnahme: Interessant ist das mit den Asteroiden >3 km [WW]. Hier ist die Empfindlichkeit von WISE in der Nähe um Faktor 6 besser.
Dazu stellte ich eine Anfrage an den Spektrum Verlag - und warte noch auf eine Antwort.

Damit zeigt sich, wie uns die Wissenschaft demagogisch beeinflusst. Sie muss aber einen Auftrag erfüllen, der von Religion und Politik bestimmt wird. Dazu schrieb mir der Religionswissenschaftler Dr. M. Blume zu meiner Verbreitung von Erkenntnissen aus 170 Jahren Forschung im mesopotamisch/sumerischen Raum in seinen Blöggen:
„Sie hatten hier auf Natur des Glaubens die Möglichkeit, Ihre Sicht der Dinge zu verkünden. Ich möchte Sie aber auffordern, andere Diskussionen nicht mit Sumer-UFO-Spam zu stören, sonst werde ich konsequent löschen müssen.“
Warum? - ?

Die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems müssen in „Auswertung“ der WISE-Mission herhalten, um die kleineren Planeten – eigentlich nur Nibiru - zu „verdecken“!

Literatur

[WW] Wikipedia: Wide-Field Infrared Survey Explorer http://de.wikipedia.org/wiki/Wide-Field_Infrared_Survey_Explorer
[Wm] mho: Teleskop Wise findet keinen Transpluto, aber viele Nachbarsterne. Aus der Redaktion vom 10.03.2014, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Teleskop-Wise-findet-keinen-Transpluto-aber-viele-Nachbarsterne-2138615.html
[AT] Althaus, T.: "Zwergplaneten", der Rand des Sonnensystems und die Medien. 28.03.2014, http://www.spektrum.de/alias/kommentar/zwergplaneten-der-rand-des-sonnensystems-und-die-medien/1264955
[AK] Althaus, T.: Kein großer Planet jenseits der Neptunbahn. News vom 11.03.2014, http://www.spektrum.de/news/kein-grosser-planet-jenseits-der-neptunbahn/1254708

 

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